Funky L. D. (. L. N. W.
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Ein guter Ort. Fast alle Angebote auf freiwilliger Spendenbasis (Dāna)*, d.h. kostenlos, aber man kann spenden, soviel man sich leisten kann und möchte. Echte buddhistische Veranstaltungen werden meist nach diesem Altindischen Prinzip finanziert. Dadurch wird sichergestellt, dass begrenzte oder fehlende finanzielle Mittel niemanden von der Teilnahme abhalten. Ausnahmen gibt es, wenn zum Beispiel hohe Anreisekosten für eine*n Lehrer*in abgedeckt werden müssen. Aber selbst dann ist es meist möglich, auf Anfrage auch ohne Eintrittsgeld an der Veranstaltung teilzunehmen, da die authentischen Buddha-Lehren zwar unbezahlbar, aber traditionell kostenlos sind.
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* Das Dāna-Prinzip kurz erklärt:
Du bekommst, was Du brauchst, und gibst großzügig, was Du kannst. Und niemand wird verletzt dabei. 🤗 Das ist DANA 😉 🙏Alle Lehren und Übungen werden im authentischen Buddhismus grundsätzlich als Geschenk (Sanskrit दान: dāna, chinesisch 布施: bùshī oder 檀那: tánnà, japanisch 布施: Fuse) angeboten.
Es ist wirklich sehr mutig und großzügig, ein großes Praxis- und Meditationszentrum prinzipiell mit dem Dāna-Prinzip zu finanzieren, da viele Menschen auch hier inmitten eines der reichsten Länder der Welt immer weniger übrig haben. So wird die Lehre des Buddha für ALLE frei und offen zugänglich gehalten. Deshalb ist es wichtig, dieses Prinzip grundlegend zu verstehen:
Es gibt im Bodhicharya immer gestaffelte Spendenempfehlungen. Orientierung bieten auch die Fragen: Was hätte ein Kino-Abend oder Theaterbesuch Dich heute gekostet? Würdest Du auch etwas Trinkgeld drauflegen im Restaurant davor oder danach?
Gib' einfach bitte soviel Du kannst und möchtest, aber bitte ohne Dir und Deiner Familie zu schaden, das ist ganz wichtig! Großzügigkeit ist die erste unübertroffene Fähigkeit (Paramita) der Bodhisattvas (von insgesamt 6:). Dabei ist es sehr wichtig, dass Du Dich nicht später über Deine Großzügigkeit ärgerst.😅
Dāna ist auch eine Übung, sich mit seinem eigenen kleinen Geiz und seiner Großzügigkeit bewusst auseinanderzusetzen. Finde die goldene Mitte. Für die eine sind 500 € soviel Prozent weniger auf dem Konto wie für den Anderen eben 5,00 € 😊 Manchmal kannst Du nur Deine Anwesenheit als Dana (Geschenk) zurückgeben, Deine Aufmerksamkeit und Deine Teilnahme. Das ist eine Menge! Manchmal hingegen kannst Du ohne zu Zögern die bauliche Vollendung des Zentrums finanzieren.🙏 Alles ist möglich. 😉 🙏 Bei authentischen buddhistischen Veranstaltungen solltest Du niemals zögern, teilzunehmen, nur weil Du denkst, dass Du im Moment nicht genügend Dana geben kannst. Die Teachings echter buddhistischer Lehrer*innen sind eben auch ein Teil von Dana, der ohne Dich als interessierte*r Zuhörer*in nicht gegeben werden könnte. Dana wird erst vollkommen, wenn BEIDE Seiten gegeben haben – und alle geben das, was eben gerade möglich ist. Alle geben das Beste, wenn Freiwilligkeit die Basis ist. Das Dana-Prinzip ist etwas sehr Wertvolles und Besonderes – es ist größte Freigiebigkeit seitens der Lehrer*innen und des Zentrums, ein Geschenk von Vertrauen und Mitgefühl. Dana ist auch eine Geste der Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber den Lehrer*innen und es verhindert Kommerzialisierung der Buddha-Lehren.
Der japanische Zen-Meister Kodo Sawaki Roshi schrieb einmal: „Himmel und Erde geben, die Luft gibt, das Wasser gibt, die Pflanzen geben, die Tiere geben, die Menschen geben. Alle geben sich gegenseitig von sich selbst. Wir können nur in diesem gegenseitigen Geben leben. Ganz gleich, ob wir dafür dankbar sind oder nicht.“ (Aus: „An Dich“ von Sawaki Kōdō Rōshi ). Der vietnamesische Zenmeister Thích Nhất Hạnh nannte dieses gegenseitige Geben "Inter-Sein" (Interbeing).
Absolutes Konsensprinzip in zwischenmenschlichen Interaktionen – das ist letztendlich DANA – das freiwillige gegenseitige Geben, das großzügige Geben, das bedingungslose Geben, ohne das niemand existieren würde, und das die größte Gier und den kleinen Geiz in pure Freigiebigkeit transformieren kann.
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🙏 Mögen alle fühlenden Wesen frei und glücklich sein und die Ursachen des Glücks kennen. 🙏